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<title>M-Aktion</title>
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<h1 id="firstHeading" class="firstHeading mw-first-heading"><span class="mw-page-title-main">M-Aktion</span></h1>
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</div>
<div id="mw-content-text" class="mw-body-content mw-content-ltr" lang="de" dir="ltr"><div class="mw-content-ltr mw-parser-output" lang="de" dir="ltr"><p>Ab 1942 wurde eine „Dienststelle Westen“ des <a href="Reichsministerium_f%C3%BCr_die_besetzten_Ostgebiete" title="Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete">Reichsministeriums für die besetzten Ostgebiete</a> mit einer so genannten <b>M-Aktion</b> („M“ für Möbel) tätig und beschlagnahmte Möbel und sonstige Einrichtungsgegenstände aus „unbewachten jüdischen Wohnungen“ von geflohenen oder <a href="Chronologie_der_Kollaboration_der_Vichy-Regierung_beim_Holocaust#Deportationen" title="Chronologie der Kollaboration der Vichy-Regierung beim Holocaust">deportierten</a> <a href="Juden_in_Frankreich" class="mw-redirect" title="Juden in Frankreich">Juden in Frankreich</a> und den <a href="Benelux" title="Benelux">Benelux</a>-Ländern. Die Wohnungseinrichtungen wurden in Sammellager geschafft, anfangs den Verwaltungen in den besetzten Ostgebieten zur Verfügung gestellt, später jedoch bevorzugt den „Bombengeschädigten“ im <a href="Deutsches_Reich" title="Deutsches Reich">Deutschen Reich</a> zum Kauf angeboten.<sup id="cite_ref-1" class="reference"><a href="#cite_note-1"><span class="cite-bracket">[</span>1<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Dienststelle_Westen">Dienststelle Westen</h2></div>
<p>Der <a href="Einsatzstab_Reichsleiter_Rosenberg" title="Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg">Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg</a> (ERR) leitete in den besetzten westlichen Ländern eine zusätzliche Raubaktion ein. Jetzt galt es Möbel, Haushaltsgegenstände und auch Kleidung aus jüdischen Wohnungen in Frankreich, Belgien und den Niederlanden zu beschlagnahmen und abzutransportieren. Nachdem der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg mit der Aufgabe bald personell überlastet wurde, richtete Rosenberg nach Rücksprache mit dem „Führer“ am 25. März 1942 in <a href="Paris" title="Paris">Paris</a> eine selbständige „Dienststelle Westen“ des <a href="Reichsministerium_f%C3%BCr_die_besetzten_Ostgebiete" title="Reichsministerium für die besetzten Ostgebiete">RMO</a> ein, von der aus weitere Dienststellen im besetzten Frankreich, in Belgien und in den Niederlanden geleitet wurden.<sup id="cite_ref-2" class="reference"><a href="#cite_note-2"><span class="cite-bracket">[</span>2<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Der direkte zeitliche Zusammenhang zwischen der Ausweitung der Plünderungsaktionen und der kurz zuvor auf der <a href="Wannsee-Konferenz" class="mw-redirect" title="Wannsee-Konferenz">Wannsee-Konferenz</a> konkretisierten Planung zur physischen Vernichtung der europäischrn Jüdinnen und Juden wird auch daran deutlich, dass bereits zwei Tage nach Einrichtung der "Dienststelle Westen" der erste Deportations-Konvoi mit 1.112 Menschen in Paris startete.<sup id="cite_ref-3" class="reference"><a href="#cite_note-3"><span class="cite-bracket">[</span>3<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Anfangs sollte die Dienststelle Westen die neu einzurichtenden Verwaltungsbehörden in den eroberten Ostgebieten mit Möbeln versorgen. Als die alliierten <a href="Luftangriffe_auf_Deutschland" class="mw-redirect" title="Luftangriffe auf Deutschland">Luftangriffe auf Deutschland</a> zunahmen und große Zerstörungen anrichteten, wurden die Möbel der M-Aktion zur Versorgung der Bombengeschädigten verwendet.
Als „Leiter der Dienststelle Westen“ fungierte <a href="Kurt_von_Behr" title="Kurt von Behr">Kurt von Behr</a>,<sup id="cite_ref-4" class="reference"><a href="#cite_note-4"><span class="cite-bracket">[</span>4<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> der Leiter des Amtes Westen des ERR (Frankreich, Belgien und die Niederlande) war und dem Leiter des ERR <a href="Gerhard_Utikal" title="Gerhard Utikal">Gerhard Utikal</a> unterstellt war.<sup id="cite_ref-5" class="reference"><a href="#cite_note-5"><span class="cite-bracket">[</span>5<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Gleichzeitig war Behr bis Juni 1943 Chef des Sonderstabs „Bildende Kunst“ im Amt Westen des ERR. Von Behr war ein Hauptverantwortlicher für den Kunstraub des ERR im Westen. Behr hatte keinerlei Unrechtsbewusstsein und rühmte sich der Erfindung der Möbelraubaktion.<sup id="cite_ref-6" class="reference"><a href="#cite_note-6"><span class="cite-bracket">[</span>6<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
Das deutsche Personal der Dienststelle umfasste rund 80 männliche sowie 30 weibliche Beamte und Angestellte, die dem RMO angehörten.<sup id="cite_ref-7" class="reference"><a href="#cite_note-7"><span class="cite-bracket">[</span>7<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Insgesamt dürfte die Mitarbeiterzahl der M-Aktion mehrere Tausend betragen haben. Schon mit den Wohnungsräumungen waren täglich bis zu 1500 französische Arbeiter mit 150 Lastkraftwagen beschäftigt; in drei Sammellagern waren 800 jüdische <a href="NS-Zwangsarbeit" class="mw-redirect" title="NS-Zwangsarbeit">Zwangsarbeiter</a> eingesetzt und kaserniert.<sup id="cite_ref-8" class="reference"><a href="#cite_note-8"><span class="cite-bracket">[</span>8<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darüber hinaus wurden zahlreiche Polizisten und Arbeiter eingesetzt, die den Transport ermöglichten.
</p><p>Ab 1942 war die Dienststelle Westen operativ tätig. Im April verließen die ersten Züge mit Raubgut Paris in Richtung Osten. Ein erstes Sammellager im Reich gab es in Köln; nach der <a href="Operation_Millennium" title="Operation Millennium">Bombardierung von Köln</a> am 30. Mai 1942 fuhren die Züge an diverse andere Orte.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Vorgehen">Vorgehen</h2></div>
<p>Im „Tätigkeitsbericht der Dienststelle Westen“ wird dargestellt, dass in vielen Fällen „Erfassungsbeamte“ in Paris von Haus zu Haus gingen, um verlassene Wohnungen geflohener Juden ausfindig zu machen, das Inventar aufzunehmen und die Tür zu versiegeln. Allein in Paris wurden über 38.000 Wohnungen erfasst.<sup id="cite_ref-9" class="reference"><a href="#cite_note-9"><span class="cite-bracket">[</span>9<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Um Einsprüche und Irrtümer zu vermeiden, blieben die Wohnungen meist zwei bis drei Monate versiegelt, bevor ein Beamter des Transportkommandos mit Dolmetscher und Möbelpackern die Räumung vornahm.<sup id="cite_ref-10" class="reference"><a href="#cite_note-10"><span class="cite-bracket">[</span>10<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Die Möbel, andere Wohnungseinrichtungsgegenstände, Geschirr, Kleidung und Wäsche usw. wurden in sechs Warenhäusern und Lagerhallen gesammelt.<sup id="cite_ref-11" class="reference"><a href="#cite_note-11"><span class="cite-bracket">[</span>11<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> In drei von ihnen waren 800 Juden als Zwangsarbeiter zum Sortieren und Verpacken eingesperrt, sie wurden von <a href="Schutzstaffel" title="Schutzstaffel">SS</a>-Einheiten bewacht. In angegliederten Werkstätten wurden die eingelieferten Gegenstände von Facharbeitern wie Tischlern, Kürschnern, Schuhmachern, Uhrmachern usw. instand gesetzt und anschließend verpackt. Zumeist wurde das Lager <a href="Aubervilliers" title="Aubervilliers">Aubervilliers</a>, das über einen eigenen Gleisanschluss verfügte, für den Abtransport nach Deutschland genutzt.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="„Leistungsbilanz“"><span id=".E2.80.9ELeistungsbilanz.E2.80.9C"></span>„Leistungsbilanz“</h2></div>
<p>In einem „Gesamtleistungsbericht bis zum 31. Juli 1944“<sup id="cite_ref-12" class="reference"><a href="#cite_note-12"><span class="cite-bracket">[</span>12<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> werden folgende Daten genannt:
</p>
<ul><li>69.619 jüdische Wohnungen erfasst, 69.512 komplette Wohnungen an die bombengeschädigten Orte in Deutschland transportiert</li>
<li>26.984 dafür benötigte Güterzugwaggons</li>
<li>sichergestellt ferner Devisen und Wertpapiere im Wert von 11.695.516 RM</li>
<li>abtransportiert außerdem 2.191.352 kg Altmetall, Altpapier und Spinnstoffe</li></ul>
<p>Im Rahmen der Aktion <a href="B%C3%BCcherraub" title="Bücherraub">geraubte</a> verwertbare Bücher wurden in Paris in der <a href="Alliance_Isra%C3%A9lite_Universelle" title="Alliance Israélite Universelle">Alliance Israélite Universelle</a> und in einem Sortierzentrum in Amsterdam gesammelt und dann großteils an das <a href="Institut_zur_Erforschung_der_Judenfrage" title="Institut zur Erforschung der Judenfrage">Institut zur Erforschung der Judenfrage</a> in Frankfurt oder an die Zentrale Buchleitstelle in Berlin und später <a href="Racib%C3%B3rz" title="Racibórz">Ratibor</a> gesandt.<sup id="cite_ref-13" class="reference"><a href="#cite_note-13"><span class="cite-bracket">[</span>13<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Ferner wurden zahlreiche in <a href="Antwerpen" title="Antwerpen">Antwerpen</a> vorgefundene <a href="Liftvan" title="Liftvan">Lifts</a>, seefeste Kisten mit Umzugsgut von Emigranten, mit Binnenschiffen abtransportiert.<sup id="cite_ref-14" class="reference"><a href="#cite_note-14"><span class="cite-bracket">[</span>14<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> So erhielt Hamburg beispielsweise 45 Schiffsladungen mit 27.227 Tonnen an Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Kleidung.<sup id="cite_ref-15" class="reference"><a href="#cite_note-15"><span class="cite-bracket">[</span>15<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Dies wird jedoch in der „Leistungsbilanz“ nicht erwähnt und könnte auch von anderer Stelle veranlasst worden sein.
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Profiteure">Profiteure</h2></div>
<p>Ursprünglich hatte Rosenberg geplant, das in Frankreich beschlagnahmte Mobiliar zugunsten der Verwaltung im Osten zu verwenden.<sup id="cite_ref-16" class="reference"><a href="#cite_note-16"><span class="cite-bracket">[</span>16<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Da die Bahnstrecken durch Militärtransporte überlastet waren, wurde das geraubte Inventar jedoch in elf „Reichslagern“ als Reserve gesammelt<sup id="cite_ref-17" class="reference"><a href="#cite_note-17"><span class="cite-bracket">[</span>17<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> oder unmittelbar an „<a href="Bombenpa%C3%9F_%E2%80%93_Ausweis_f%C3%BCr_Fliegergesch%C3%A4digte" title="Bombenpaß – Ausweis für Fliegergeschädigte">Fliegergeschädigte</a>“ veräußert.
</p><p>Beliefert wurden auch SS-Divisionen sowie die Reichsbahn und Reichspost. Zu den Begünstigten gehörten neben Ausgebombten die Kriegsversehrten sowie kinderreiche Familien und Neuvermählte.<sup id="cite_ref-18" class="reference"><a href="#cite_note-18"><span class="cite-bracket">[</span>18<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Auch „<a href="Ritterkreuz_des_Eisernen_Kreuzes" title="Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes">Ritterkreuzträger</a>“ durften „Zuwendungen aus der M-Aktion“ beanspruchen.<sup id="cite_ref-19" class="reference"><a href="#cite_note-19"><span class="cite-bracket">[</span>19<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Teilweise gab es auch öffentliche Versteigerungen, die in Zeitungen angekündigt wurden. Alle Einnahmen wurden an die Reichskasse abgeführt.
</p><p>Die M-Aktion der Dienststelle Westen galt als „siegwichtige Arbeit für die Not leidenden Volksgenossen“, mit der die Kriegsmoral gestützt wurde, indem schwer Bombengeschädigte alsbald mit einer vollständigen Wohnungseinrichtung ausgestattet werden konnten.<sup id="cite_ref-20" class="reference"><a href="#cite_note-20"><span class="cite-bracket">[</span>20<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Privatwirtschaftliche Kooperationspartner der NS-Stellen wie beispielsweise die Spedition <a href="K%C3%BChne_%2B_Nagel" title="Kühne + Nagel">Kühne + Nagel</a> profitierten ebenfalls von den Aufträgen durch die Aktion. Laut dem Historiker Johannes Beermann hat Kühne + Nagel sich so erfolgreich gegen potenzielle Mitbewerber durchgesetzt, dass es im Verlauf der M-Aktion ein Quasi-Monopol auf die Staatsaufträge zum Transport des Mobiliars erlangte.<sup id="cite_ref-21" class="reference"><a href="#cite_note-21"><span class="cite-bracket">[</span>21<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Wiedergutmachung">Wiedergutmachung</h2></div>
<p>Bereits kurz nach Ende des <a href="Zweiter_Weltkrieg" title="Zweiter Weltkrieg">Zweiten Weltkriegs</a> ordneten die West-Alliierten die Rückerstattung der noch feststellbaren, in der <a href="Zeit_des_Nationalsozialismus" title="Zeit des Nationalsozialismus">Zeit des Nationalsozialismus</a> entzogenen Vermögensgegenstände an. Für die <a href="Amerikanische_Besatzungszone" title="Amerikanische Besatzungszone">amerikanische</a> und <a href="Britische_Besatzungszone" title="Britische Besatzungszone">britische Besatzungszone</a> erging das <a href="Milit%C3%A4rregierungsgesetz_Nr._59" title="Militärregierungsgesetz Nr. 59">Militärregierungsgesetz Nr. 59</a>,<sup id="cite_ref-ABl_22-0" class="reference"><a href="#cite_note-ABl-22"><span class="cite-bracket">[</span>22<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> für die <a href="Franz%C3%B6sische_Besatzungszone" title="Französische Besatzungszone">französische Besatzungszone</a> die Verordnung Nr. 120 vom 10. November 1947<sup id="cite_ref-23" class="reference"><a href="#cite_note-23"><span class="cite-bracket">[</span>23<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> und für Berlin (West) die Anordnung BK/O (49) 180 vom 26. Juli 1949.<sup id="cite_ref-24" class="reference"><a href="#cite_note-24"><span class="cite-bracket">[</span>24<span class="cite-bracket">]</span></a></sup> Darunter fiel auch die noch vorhandene Beute aus den sog. M-Aktionen.<sup id="cite_ref-25" class="reference"><a href="#cite_note-25"><span class="cite-bracket">[</span>25<span class="cite-bracket">]</span></a></sup>
</p><p>Im Rahmen der <a href="Deutsche_Wiedergutmachungspolitik" title="Deutsche Wiedergutmachungspolitik">deutschen Wiedergutmachungspolitik</a> wurden diese Regelungen für das Gebiet der Bundesrepublik im <a href="Bundesr%C3%BCckerstattungsgesetz" title="Bundesrückerstattungsgesetz">Bundesrückerstattungsgesetz</a> (BRüG) von 1957 vereinheitlicht (<span class="-print"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.gesetze-im-internet.de/br_g/__11.html">§ 11</a></span> Nr. 1a bis d BRüG).
</p>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Siehe_auch">Siehe auch</h2></div>
<ul><li><a href="Arisierung" title="Arisierung">Arisierung</a></li>
<li><a href="Aktion_3" title="Aktion 3">Aktion 3</a></li>
<li><a href="Beutekunst_(Zweiter_Weltkrieg)" title="Beutekunst (Zweiter Weltkrieg)">Beutekunst (Zweiter Weltkrieg)</a></li>
<li><a href="Lager_L%C3%A9vitan" title="Lager Lévitan">Lager Lévitan</a></li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Literatur">Literatur</h2></div>
<ul><li>Quelle „Bericht über die M-Aktion der Dienststelle Westen vom August 1944“ = Dokument 188-L abgedruckt in: <i>Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem IMT</i> – Nachdruck München 1989, ISBN 3-7735-2527-3, Band XXXVIII (= Dokumentenband 14), S. 25–32.</li>
<li>Wolfgang Dreßen: <i>Betrifft Aktion 3 – Deutsche verwerten jüdische Nachbarn.</i> Aufbau-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-351-02487-8.</li>
<li>Götz Aly: <i>Hitlers Volksstaat.</i> S. Fischer, Frankfurt am Main 2005, ISBN 3-10-000420-5 (Kapitel: <i>Unbürokratische Soforthilfe</i>).</li>
<li><a href="Jean-Marc_Dreyfus" title="Jean-Marc Dreyfus">Jean-Marc Dreyfus</a>, Sarah Gensburger: <i>Des camps dans Paris. Austerlitz, Lévitan, Bassano, juilet 1943 – août 1944.</i> Fayard, Paris 2003, ISBN 2-213-61707-4.</li>
<li>Sarah Gensburger: Witnessing the Robbing of the Jews, Bloomington and Indianapolis (Indiana University Press) 2015</li>
<li>Hanns Christian Löhr:<i> Kunst als Waffe – Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg, Ideologie und Kunstraub im „Dritten Reich“</i>. Berlin 2018, S. 83 ff. ISBN 978-3-7861-2806-9.</li>
<li>Margarete Rosenbohm-Plate: <i>Hollandmöbel – Auslandsmöbel – Judenmöbel</i>. In: Oldenburger Jahrbuch 103 (2003), S. 169–176.</li>
<li>Margarete Rosenbohm-Plate: <i>Der Verkauf von „Judenmöbeln“ der „M-Aktion“ 1942–1944 im Gau Weser Ems.</i> In: Christina Hemken, Karl-Heinz Ziessow (Hrsg.): <i>Im Schatten des totalen Krieges: Raubgut, Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit.</i> Museumsdorf Cloppenburg 2018, S. 197–221. ISBN 978-3-938061-42-8.</li>
<li>Christina Hemken: <i>Der Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg und die „M-Aktion“.</i> In: Christina Hemken, Karl-Heinz Ziessow (Hrsg.): <i>Im Schatten des totalen Krieges: Raubgut, Kriegsgefangenschaft und Zwangsarbeit.</i> Museumsdorf Cloppenburg 2018, S. 185–196. ISBN 978-3-938061-42-8.</li></ul>
<div class="mw-heading mw-heading2"><h2 id="Einzelnachweise">Einzelnachweise</h2></div>
<ol class="references">
<li id="cite_note-1"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-1">↑</a></span> <span class="reference-text">Bericht über die M-Aktion der Dienststelle Westen vom August 1944 = Dokument 188-L in: <i>Der Prozeß gegen die Hauptkriegsverbrecher vor dem IMT</i> - Nachdruck München 1989, ISBN 3-7735-2527-3, Band XXXVIII (=Dokumentenband 14), S. 25–32.</span>
</li>
<li id="cite_note-2"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-2">↑</a></span> <span class="reference-text">Sarah Gensburger: Witnessing the Robbing of the Jews, Bloomington and Indianapolis (Indiana University Press) 2015, S. 8</span>
</li>
<li id="cite_note-3"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-3">↑</a></span> <span class="reference-text">ebd.</span>
</li>
<li id="cite_note-4"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-4">↑</a></span> <span class="reference-text">Falsche Schreibung „von Bohr’“ bei Wolfgang Dreßen: <i>Betrifft 'Aktion 3'. Deutsche verwerten jüdische Nachbarn,</i> Berlin 1998, ISBN 3-351-02487-8, S. 54.</span>
</li>
<li id="cite_note-5"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-5">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean Marc Dreyfus: "Almost-Camps" im Aufsatz Paris: <i>The difficult description of three annexes of Drancy - Austerlitz, Levitan, and Bassano</i>, hier im Abschnitt <i>Why these camps? The Möbel Action</i>, S. 224. In Gray Zones: <i>Ambiguity and Compromise in the Holocaust and Its Aftermath</i>. Edited by Jonathan Petropoulos and John K. Roth. New York 2005.</span>
</li>
<li id="cite_note-6"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-6">↑</a></span> <span class="reference-text">Götz Aly: <i>Hitlers Volksstaat.</i> Frankfurt a. M. 2005, ISBN 3-10-000420-5, S. 142.</span>
</li>
<li id="cite_note-7"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-7">↑</a></span> <span class="reference-text">Bericht über die M-Aktion der Dienststelle Westen vom August 1944 = Dokument 188-L, S. 31.</span>
</li>
<li id="cite_note-8"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-8">↑</a></span> <span class="reference-text">Jean Marc Dreyfus, "Almost-Camps" im Aufsatz Paris: The difficult description of three annexes of Drancy - Austerlitz, Levitan, and Bassano, hier im Abschnitt Why these camps? The Möbel Action, S. 224 in Gray Zones: Ambiguity and Compromise in the Holocaust and Its Aftermath, edited by Jonathan Petropoulos and John K. Roth, New York 2005</span>
</li>
<li id="cite_note-9"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-9">↑</a></span> <span class="reference-text">Die Darstellung dieses Abschnitts folgt dem mehrseitigen „Bericht über die M-Aktion der Dienststelle Westen vom August 1944“ = Dokument 188-L</span>
</li>
<li id="cite_note-10"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-10">↑</a></span> <span class="reference-text">Satz aus Originalquelle IMT: Um Einsprüche zu vermeiden, <i>vor allem durch Versiegelung arischer Wohnungen oder der nicht unter die Aktion fallenden Juden</i>...</span>
</li>
<li id="cite_note-11"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-11">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dreßen: <i>Aktion 3 - Deutsche verwerten jüdische Nachbarn.</i> Aufbau-Verlag, Berlin 1998, ISBN 3-351-02487-8, S. 55.</span>
</li>
<li id="cite_note-12"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-12">↑</a></span> <span class="reference-text">Anhang zum „Bericht über die M-Aktion der Dienststelle Westen vom August 1944“ = Dokument 188-L, S. 32 / Dokument <a href="Die_Verfolgung_und_Ermordung_der_europ%C3%A4ischen_Juden_durch_das_nationalsozialistische_Deutschland_1933%E2%80%931945" title="Die Verfolgung und Ermordung der europäischen Juden durch das nationalsozialistische Deutschland 1933–1945">VEJ</a> 11/158.</span>
</li>
<li id="cite_note-13"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-13">↑</a></span> <span class="reference-text">Patricia Kennedy Grimstead: <a rel="nofollow" class="external text" href="https://academic.oup.com/hgs/article/19/3/390/645468"><i>Roads to Ratibor: Library and Archival Plunder by the Einsatzstab Reichsleiter Rosenberg.</i></a> Holocaust and Genocide Studies, Volume 19, Issue 3, Winter 2005, S. 396.</span>
</li>
<li id="cite_note-14"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-14">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dreßen: <i>Aktion 3</i>..., S. 48.</span>
</li>
<li id="cite_note-15"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-15">↑</a></span> <span class="reference-text">Frank Bajohr: <i>Arisierung in Hamburg.</i> Hamburg 1997, ISBN 3-7672-1302-8, S. 334.</span>
</li>
<li id="cite_note-16"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-16">↑</a></span> <span class="reference-text">„Aktennotiz für den Führer“ vom 18. Dezember 1941 - Dokument 001-PS in IMT: <i>Der Nürnberger Prozess...</i> Bd. XXV (Dokumentenband 1), Nachdruck München 1989, ISBN 3-7735-2521-4.</span>
</li>
<li id="cite_note-17"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-17">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dreßen: <i>Aktion 3</i>..., S. 53.</span>
</li>
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<li id="cite_note-19"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-19">↑</a></span> <span class="reference-text">Wolfgang Dreßen: <i>Aktion 3</i>..., S. 205.</span>
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<li id="cite_note-20"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-20">↑</a></span> <span class="reference-text">Götz Aly: <i>Hitlers Volksstaat.</i> S. 155.</span>
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<li id="cite_note-21"><span class="mw-cite-backlink"><a href="#cite_ref-21">↑</a></span> <span class="reference-text"><span class="cite"><a rel="nofollow" class="external text" href="https://www.welt.de/wirtschaft/article142725842/Kuehne-Nagels-Rolle-bei-der-Auspluenderung-der-Juden.html"><i>Kühne + Nagels Rolle bei der Ausplünderung der Juden.</i></a> In: <i>Die Welt.</i> 19. Juni 2015,<span class="Abrufdatum"> abgerufen am 3. Oktober 2024</span>.</span><span style="display: none;" class="Z3988" title="ctx_ver=Z39.88-2004&rft_val_fmt=info%3Aofi%2Ffmt%3Akev%3Amtx%3Adc&rfr_id=info%3Asid%2Fde.wikipedia.org%3AM-Aktion&rft.title=K%C3%BChne+%2B+Nagels+Rolle+bei+der+Auspl%C3%BCnderung+der+Juden&rft.description=K%C3%BChne+%2B+Nagels+Rolle+bei+der+Auspl%C3%BCnderung+der+Juden&rft.identifier=https%3A%2F%2Fwww.welt.de%2Fwirtschaft%2Farticle142725842%2FKuehne-Nagels-Rolle-bei-der-Auspluenderung-der-Juden.html&rft.date=19.06.2015"> </span></span>
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</ol></div><!--htdig_noindex--><div><div class="zim-footer">
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